Gussenstadt

Bei km 13,618 ist abermals eine durch Blinklicht gesicherte Straßenkreuzung, dieses Mal über die Landesstraße 1164 (Waldhausen – Gussenstadt). Rund einen Kilometer danach führt die Bahn in den Bahnhof Gussenstadt (km l4,61; 666,5 m üM) ein.

Das Bahnhofsgebäude in Gussenstadt wurde 1998 sorgfältig renoviert und erstrahlt jetzt im neuen Glanz. Obwohl das 1905 erbaute Gebäude eine Funktion als Bahnhof verloren hat, wurde es vom neuen Besitzer äußerlich fast unverändert wiederhergestellt. Selbst die Laderampe blieb erhalten. Das Gebäudeinnere dagegen wurde gründlich erneuert und auf einen zeitgemäßen Stand gebracht.

Am östlichen Rand der Ortschaft wurde 1956 der Haltepunkt Gussenstadt Siedlung (km 15,15) eingerichtet.

Die Strecke berührt im weiteren Verlauf bei km 16,6 eine ehemalige Ladestelle der Bundeswehr, die mit zwei Ladegleisen von 260 m und 165 m Länge ausgestattet ist. Hier wurde eine Schredderanlage zum Recycling von Altholz in Betrieb genommen. Eigentlich war daran gedacht, dass das Güteraufkommen dieser Anlage ein wesentlicher Faktor für den Güter-Betrieb auf der Lokalbahn in den kommenden Jahren sein könnte. Aber das Verhalten der DB AG macht leider einen gewaltigen Strich durch diese Rechnung. Während der Transport auf der Lokalbahn bis Amstetten kein Problem ist, machen die Tarife der DB den Weitertransport so unwirtchaftlich, dass der Anlagenbetreiber – trotz viel gutem Willen – die Holzschnitzel größtenteils per LKW befördert.

 

Eisenbahnen auf der Alb und rundherum